Ausgerechnet Senator Ted Cruz, sonst kein Kind von Traurigkeit, hält wenig von den Drohgebärden des Trump-getreuen FCC-Chefs Brendan Carr. Der hatte kürzlich so getan, als könne er missliebigen Sendern einfach die Lizenz entreißen – ein Wunschtraum für jeden Autokraten, juristisch aber eher so belastbar wie ein Papierschirm im Hurrikan.
Cruz warnte, diese „Mob-Taktik“ sei „gefährlich wie die Hölle“. Wenn die Regierung damit beginne, Sendern den Stecker zu ziehen, weil ihr der Inhalt nicht passt, dann treffe es irgendwann auch Konservative. Kurz gesagt: Zensur ist super – aber bitte nicht, wenn sie auch die eigene Seite erwischen könnte.
Damit macht Cruz deutlich, was viele hinter vorgehaltener Hand sagen: Carrs Drohungen sind mehr Show als Substanz. Aber genau das ist das Problem – der Einschüchterungseffekt funktioniert trotzdem. Medienhäuser, die Milliardenfusionen durch die FCC geschleust bekommen wollen, wissen nun: Gegen MAGA anzuschreiben könnte teuer werden.