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Pfingststart im Stillstand: 45 Kilometer Stau auf der A10 Richtung Süden

RettungsgasseJETZTde (CC0), Pixabay

Zum Start des Pfingstwochenendes ist der Verkehr auf einer der wichtigsten Reiserouten in den Süden regelrecht kollabiert: Auf der österreichischen Tauernautobahn (A10) hat sich bei Salzburg ein Stau von rund 45 Kilometern Länge gebildet. Wie der Radiosender Ö3 meldete, reichte die Fahrzeugschlange sogar über die Grenze nach Bayern hinein.

Stundenlange Verzögerungen für Urlauber

Für zahlreiche Urlauber, die auf dem Weg nach Italien, Kroatien oder Slowenien unterwegs waren, bedeutete der Megastau eine Verlängerung der Reisezeit um etwa fünf Stunden. Hitze, Gedränge und Stillstand auf der Autobahn sorgten für Frust – gerade bei Familien mit Kindern oder Campern, die in langen Kolonnen feststeckten.

Ursache: Engpass durch Tunnelbaustelle

Ausgangspunkt des Verkehrschaos war eine Tunnelbaustelle bei Golling. Hier verengt sich die Fahrbahn stark – ein Nadelöhr, das an hoch frequentierten Reisetagen wie diesem zum massiven Rückstau führt. Trotz Hinweisschildern und Staumeldungen wählten viele Reisende die klassische Route über die A10, sodass sich die Autos stauten, soweit das Auge reichte.

Alternativrouten ebenfalls überlastet

Auch auf Umfahrungsstrecken war die Lage angespannt. Landstraßen durch das Salzburger Land und der Weg über die B20 und B159 waren ebenfalls dicht befahren, teils mit Stop-and-go-Verkehr.

ADAC rät: Pfingstsonntag oder Dienstag als Reisetage wählen

Der ADAC rät Reisenden, möglichst flexible Reisetage zu wählen, um dem Hauptreiseverkehr zu entkommen. Als günstigste Tage gelten laut Verkehrsprognose der Pfingstsonntag oder der Dienstag nach dem Feiertagswochenende.

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