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Großbrand in Dresden: Flammeninferno im früheren Domizil der Staatsoperette

charlemagne (CC0), Pixabay

In einem leerstehenden Gebäude im Dresdner Osten, dem einstigen Sitz der Staatsoperette, ist am Freitagabend ein verheerender Brand ausgebrochen. Das ehemalige Operettenhaus steht seit Jahren ungenutzt – nun lodern meterhohe Flammen aus dem maroden Bau. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort und kämpft seit Stunden gegen das Feuer.

„Das Gebäude steht in Vollbrand“, erklärte Feuerwehrsprecher Klahre in einem auf der Internetplattform Threads veröffentlichten Video. Dichte Rauchschwaden steigen über dem Stadtteil auf und sind noch kilometerweit sichtbar.

Anwohner evakuiert – Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Zwei angrenzende Wohnhäuser mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Die Feuerwehr ist mit mehr als 60 Einsatzkräften vor Ort und versucht, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

„Wir haben es hier mit einem komplexen Brandgeschehen zu tun – die Lage bleibt angespannt“, so ein Sprecher der Einsatzleitung.

Gebäude seit Jahren ungenutzt – Brandursache noch unklar

Das historische Operettenhaus war bis zum Umzug der Staatsoperette ins Kraftwerk Mitte im Jahr 2016 Spielstätte des traditionsreichen Hauses. Seitdem steht das Gebäude leer und befindet sich laut Stadtverwaltung in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. In der Vergangenheit war es immer wieder Ziel von Vandalismus und unbefugtem Zutritt.

Zur Brandursache gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Auch Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

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