In der französischen Stadt Caen in der Normandie ist ein Mann nach einem Streit offenbar gezielt mit seinem Auto in eine Gruppe von Menschen gefahren. Inzwischen sind zwei Menschen gestorben, zehn weitere wurden verletzt, vier von ihnen schwer.
Der Vorfall ereignete sich am späten Mittwochabend an einer Bushaltestelle in der Nähe des Bahnhofs. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es zuvor in einer Bar zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Der mutmaßliche Täter stieg anschließend in sein Fahrzeug und fuhr in eine Gruppe, in der sich offenbar auch Männer befanden, mit denen er zuvor gestritten hatte.
Täter flüchtet und wird festgenommen
Nach der Tat gelang dem Fahrer zunächst die Flucht. Die Polizei konnte den Verdächtigen später festnehmen. Bei ihm soll es sich um einen 26 Jahre alten Mann handeln.
Eines der Opfer starb noch am Tatort. Ein zweiter Schwerverletzter erlag am Donnerstagmorgen im Krankenhaus seinen Verletzungen. Insgesamt wurden zehn Menschen verletzt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes und schwerer Körperverletzung mit einer Waffe. Nach dem derzeitigen Stand gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und zum Motiv dauern an.