Ein Familienurlaub in Frankreich endete in einer furchtbaren Tragödie: Ein 45-jähriger Mann aus Stuttgart hat beim Manövrieren seines Autos auf einem Campingplatz versehentlich seine erst anderthalb Jahre alte Tochter überfahren. Das Mädchen starb bei dem Unfall.
Das Unglück ereignete sich am Mittwoch in Grostenquin im Nordosten Frankreichs, rund 40 Kilometer südwestlich von Saarbrücken.
Kleines Mädchen näherte sich plötzlich dem Auto
Nach Angaben des Staatsanwalts von Sarreguemines befand sich der Vater mit seinem SUV auf dem Campingplatz und wollte das Fahrzeug manövrieren.
Die anderthalbjährige Tochter und ihre drei Brüder seien zunächst vom Auto ferngehalten worden.
Dann soll sich das kleine Mädchen jedoch unerwartet dem Fahrzeug genähert haben. Dabei kam es zu dem tödlichen Unfall.
Weitere Einzelheiten zum genauen Ablauf wurden zunächst nicht bekannt.
Vater war weder alkoholisiert noch unter Drogeneinfluss
Die Ermittlungen ergaben nach Angaben der Staatsanwaltschaft, dass der 45-Jährige weder Alkohol noch Drogen konsumiert hatte.
Damit deutet nach den bislang bekannten Informationen alles auf einen tragischen Unfall hin.
Für die Familie wurde aus dem Aufenthalt auf dem Campingplatz innerhalb weniger Augenblicke eine Katastrophe. Besonders erschütternd ist, dass sich das Unglück offenbar während eines alltäglichen Fahrmanövers ereignete und das kleine Mädchen sich unerwartet dem Fahrzeug näherte.