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Sprengstoffverdacht an Schweizer Grenze: A861 bei Rheinfelden komplett gesperrt – kilometerlange Staus

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

Ein verdächtiges Fahrzeug hat am Grenzübergang Rheinfelden zwischen Deutschland und der Schweiz einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wegen des Verdachts auf möglichen Sprengstoff ist die Autobahn A861 vollständig gesperrt. Auf Schweizer Seite haben sich bereits kilometerlange Staus gebildet.

Die Polizei bestätigte, dass ein Fahrzeug derzeit auf möglichen Sprengstoff untersucht wird. Wie lange die Sperrung dauern wird, ist noch nicht absehbar.

Sprengstoff-Suchhunde sollen zweimal angeschlagen haben

Nach Medieninformationen begann der Einsatz gegen 13 Uhr bei der Kontrolle eines in Deutschland zugelassenen Autos durch den Schweizer Zoll.

Dabei sollen Sprengstoff-Suchhunde zweimal positiv angeschlagen haben. Eine offizielle Bestätigung dieser Einzelheit durch die Polizei liegt nach den bislang veröffentlichten Angaben noch nicht vor.

Zudem soll bei der Kontrolle aufgefallen sein, dass gegen den Halter des Fahrzeugs ein Verdacht auf eine Straftat vorliegt. Eine entsprechende Information soll von der Landespolizei Baden-Württemberg in das grenzüberschreitende Fahndungs- und Informationssystem der Schengen-Staaten eingestellt worden sein.

Um welche mutmaßliche Straftat es sich handelt, ist derzeit nicht bekannt.

Sprengstoffexperten sollen Fahrzeug untersuchen

Ob sich tatsächlich Sprengstoff in dem Wagen befindet, ist bislang völlig offen.

Insbesondere gibt es derzeit keine Bestätigung dafür, dass eine Bombe oder ein zündfähiger Sprengsatz entdeckt wurde. Der Verdacht beruht nach den bisherigen Medieninformationen auf der Kontrolle des Fahrzeugs und der Reaktion der Sprengstoff-Suchhunde.

Für die weitere Untersuchung wurden demnach Sprengstoffexperten aus Deutschland erwartet.

Bis zur Klärung wird das Fahrzeug entsprechend vorsichtig behandelt und der Grenzbereich abgesichert.

A861 am Grenzübergang vollständig gesperrt

Wegen des Einsatzes ist die A861 am Grenzübergang Rheinfelden im Landkreis Lörrach komplett gesperrt.

Die Autobahn stellt eine wichtige Verbindung zwischen der deutschen A98 und der Schweizer A3 dar. Entsprechend groß sind die Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr.

Auf Schweizer Seite haben sich nach Angaben des ADAC bereits kilometerlange Staus gebildet.

Wann der Verkehr wieder freigegeben werden kann, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Viele Fragen sind noch offen

Die Behörden halten sich angesichts des laufenden Einsatzes mit Einzelheiten zurück. Bislang ist weder bekannt, was genau den ursprünglichen Verdacht ausgelöst hat, noch ob bei der Untersuchung des Fahrzeugs tatsächlich gefährliche Substanzen gefunden wurden.

Auch über den Fahrzeughalter und den gegen ihn bestehenden Straftatverdacht liegen derzeit keine näheren Angaben vor.

Entscheidend ist deshalb die Unterscheidung: Bislang handelt es sich um einen Sprengstoffverdacht – nicht um einen bestätigten Sprengstofffund.

Die vollständige Sperrung des Grenzübergangs und die Hinzuziehung von Spezialisten dienen der Absicherung, bis geklärt ist, ob von dem kontrollierten Fahrzeug tatsächlich eine Gefahr ausgeht.

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