Die seit Mittwoch vermisste dreijährige Bella ist tot. Das Mädchen wurde am Donnerstagvormittag in einem Pool auf dem Grundstück seiner Eltern in Preetz bei Kiel gefunden. Nach Angaben der Polizei sprechen die bisherigen Erkenntnisse mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür, dass es sich um das vermisste Kind handelt.
Bella war nach Angaben der Ermittler autistisch sowie seh- und höreingeschränkt. Ihre Eltern hatten sie am Mittwochmittag als vermisst gemeldet. Daraufhin begann eine groß angelegte Suchaktion, an der Polizei, Feuerwehr, Diensthundestaffeln, Drohnen, ein Hubschrauber und zahlreiche freiwillige Helfer beteiligt waren.
Am Donnerstag wurde die Suche fortgesetzt. Gegen 9.30 Uhr entdeckten Einsatzkräfte das leblose Kind in einem Pool auf dem Grundstück der Familie. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Straftat. Um die genaue Todesursache festzustellen und die Identität des Kindes abschließend zu bestätigen, soll der Leichnam obduziert werden. Mit dem Ergebnis der Obduktion wird bis Freitag gerechnet.
Der tragische Fall hat in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt große Betroffenheit ausgelöst. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.