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111. WestWind Windpark veröffentlicht Jahresabschluss 2024

geralt (CC0), Pixabay

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für kleine Personengesellschaften erstellt und Anfang 2026 festgestellt.

Bilanzsumme geht zurück

Zum 31. Dezember 2024 belief sich die Bilanzsumme auf 6,99 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte sie noch 7,58 Millionen Euro betragen. Damit verringerte sich das Gesamtvermögen innerhalb eines Jahres um rund 592.000 Euro.

Ursächlich hierfür waren vor allem die planmäßigen Abschreibungen auf die Windenergieanlagen sowie die weitere Rückführung von Finanzverbindlichkeiten.

Windenergieanlagen bilden den größten Vermögenswert

Das Anlagevermögen verringerte sich von 5,51 Millionen Euro auf 4,76 Millionen Euro.

Davon entfielen rund 4,64 Millionen Euro auf Sachanlagen, die überwiegend aus den betriebenen Windenergieanlagen bestehen. Hinzu kamen immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von rund 114.000 Euro sowie Finanzanlagen in geringem Umfang.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern steigen

Das Umlaufvermögen erhöhte sich leicht von 2,04 Millionen Euro auf 2,19 Millionen Euro.

Besonders deutlich stiegen die Forderungen gegenüber Gesellschaftern, die sich von rund 974.000 Euro auf knapp 1,39 Millionen Euro erhöhten. Insgesamt beliefen sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf 1,73 Millionen Euro.

Auch die liquiden Mittel nahmen zu. Die Guthaben bei Kreditinstituten stiegen von rund 379.000 Euro auf 459.000 Euro.

Eigenkapital bleibt konstant

Das Eigenkapital blieb im Berichtsjahr unverändert bei 750.000 Euro.

Das gezeichnete Kommanditkapital beträgt insgesamt 1,9 Millionen Euro, wovon weiterhin 1,15 Millionen Euro noch nicht eingefordert wurden. Ein Bilanzgewinn oder Bilanzverlust wurde erneut nicht ausgewiesen.

Langfristige Darlehen werden weiter abgebaut

Die gesamten Verbindlichkeiten reduzierten sich von 6,49 Millionen Euro auf 5,98 Millionen Euro.

Davon entfallen rund 654.000 Euro auf kurzfristige und 5,33 Millionen Euro auf langfristige Verbindlichkeiten. Schulden mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen noch in Höhe von 3,55 Millionen Euro.

Die Darlehen sind durch Pfandrechte und weitere Sicherheiten abgesichert. Insgesamt bestehen besicherte Verbindlichkeiten in Höhe von 5,77 Millionen Euro.

Rückbau finanziell abgesichert

Für den späteren Rückbau der Windenergieanlage besteht eine Bankbürgschaft über 161.000 Euro.

Zur Absicherung dieser Bürgschaft verfügt die finanzierende Bank über entsprechende Sicherungsrechte an der Windenergieanlage. Solche Rückbausicherheiten sind bei Windparkprojekten üblich und sollen gewährleisten, dass die Anlagen nach Ablauf ihrer Betriebszeit ordnungsgemäß zurückgebaut werden können.

Keine Beschäftigten

Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte die Gesellschaft – wie bereits im Vorjahr – keine Mitarbeiter.

Solide Entwicklung in der Betriebsphase

Der Jahresabschluss zeigt den typischen Verlauf eines etablierten Windparkbetriebs. Während die Anlagen durch planmäßige Abschreibungen kontinuierlich an Buchwert verlieren, werden die langfristigen Finanzierungen schrittweise zurückgeführt.

Mit einem stabilen Eigenkapital, steigenden liquiden Mitteln und sinkenden Darlehensverbindlichkeiten präsentiert sich die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 insgesamt solide.

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