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Spotify schafft Login mit Benutzernamen ab: Millionen Nutzer müssen ihre Kontodaten prüfen

MIH83 (CC0), Pixabay

Ab September 2026 ist die Anmeldung nur noch per E-Mail oder verknüpften Diensten möglich

Spotify stellt sein Anmeldesystem um und beendet zum 1. September 2026 die Möglichkeit, sich mit dem bisherigen Benutzernamen anzumelden. Besonders Nutzer älterer Konten sollten jetzt ihre hinterlegte E-Mail-Adresse sowie die eingerichteten Login-Methoden überprüfen. Wer den Wechsel ignoriert, könnte künftig Schwierigkeiten beim Zugriff auf sein Konto bekommen.

Anmeldung künftig nur noch per E-Mail oder verknüpften Diensten

Nach Angaben von Spotify ist ab September ausschließlich die Anmeldung mit der im Konto hinterlegten E-Mail-Adresse oder über bereits eingerichtete Anmeldedienste möglich. Unterstützt werden weiterhin Logins über:

  • Apple,
  • Google,
  • Facebook,
  • sowie – sofern eingerichtet – die Telefonnummer.

Die bisherige Anmeldung mit dem Benutzernamen entfällt vollständig.

Musik und Playlists bleiben erhalten

Für Nutzer ändert sich am eigentlichen Konto nichts. Sämtliche Inhalte wie Playlists, Lieblingssongs, Podcasts und persönliche Einstellungen bleiben erhalten.

Lediglich der Weg zur Anmeldung wird angepasst.

Ältere Konten besonders betroffen

Handlungsbedarf besteht vor allem bei langjährigen Spotify-Nutzern. Viele ältere Konten wurden ursprünglich mit einem Benutzernamen erstellt, während die hinterlegte E-Mail-Adresse inzwischen veraltet sein oder gar nicht mehr genutzt werden könnte.

Gerade beim Zurücksetzen des Passworts oder bei Sicherheitsabfragen kann eine nicht mehr erreichbare E-Mail-Adresse zum Problem werden.

Benutzername bleibt – aber nur intern

Spotify weist darauf hin, dass Benutzername und Anzeigename häufig verwechselt werden.

Der Benutzername dient lediglich der technischen Identifikation des Kontos und kann künftig nicht mehr zum Einloggen verwendet werden.

Der Anzeigename, der beispielsweise im Profil oder bei Playlists sichtbar ist, bleibt hingegen unverändert bestehen und wird weder gelöscht noch geändert.

So prüfen Nutzer ihre Daten

Wer bislang überwiegend den Benutzernamen verwendet hat, sollte rechtzeitig die Kontoeinstellungen kontrollieren.

Dazu empfiehlt Spotify:

  • die hinterlegte E-Mail-Adresse auf Aktualität zu prüfen,
  • gegebenenfalls eine neue E-Mail-Adresse zu hinterlegen,
  • sowie bestehende Login-Verknüpfungen mit Apple, Google oder Facebook auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Rechtzeitig handeln verhindert spätere Probleme

Die Umstellung betrifft zwar nicht alle Nutzer gleichermaßen, doch insbesondere Besitzer älterer Spotify-Konten sollten die Änderungen nicht aufschieben. Eine aktuelle E-Mail-Adresse und funktionierende alternative Anmeldemethoden erleichtern nicht nur den Login ab September, sondern sorgen auch dafür, dass das Konto im Fall eines Passwortverlusts oder einer Sicherheitsüberprüfung weiterhin problemlos erreichbar bleibt.

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