Für die AMI Beteiligungs-GmbH mit Firmensitz in der Leystraße 27 in 57629 Luckenbach ist das Insolvenzantragsverfahren beendet worden. Das Amtsgericht Montabaur hat im Verfahren mit dem Aktenzeichen 14 IN 89/26 den Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen. Infolge dieser Entscheidung wurden am 30. Juni 2026 auch die zuvor angeordneten Verfügungsbeschränkungen sowie die vorläufige Insolvenzverwaltung aufgehoben.
Mit der Abweisung mangels Masse stellte das Insolvenzgericht fest, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Daher konnte kein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet werden. Durch die gerichtliche Entscheidung enden zugleich die zuvor angeordneten Sicherungsmaßnahmen.
Die AMI Beteiligungs-GmbH war als Beteiligungsgesellschaft tätig. Der Unternehmensgegenstand umfasste insbesondere den Erwerb, das Halten, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Darüber hinaus konnte die Gesellschaft Vermögenswerte verwalten, Tochtergesellschaften steuern und organisatorische sowie wirtschaftliche Aufgaben innerhalb einer Unternehmensgruppe übernehmen.
Als Holdinggesellschaft konzentrierte sich das Unternehmen vor allem auf die Verwaltung und Entwicklung von Unternehmensbeteiligungen sowie die Koordination strategischer und kaufmännischer Aufgaben. Operative Geschäftstätigkeiten standen dabei nicht im Vordergrund; vielmehr diente die Gesellschaft der Bündelung und Verwaltung von Beteiligungsinteressen.
Mit der rechtskräftigen Abweisung des Insolvenzantrags mangels Masse endet das Verfahren. Die zuvor angeordneten Verfügungsbeschränkungen und die vorläufige Insolvenzverwaltung sind aufgehoben worden, sodass die insolvenzrechtlichen Sicherungsmaßnahmen nicht mehr bestehen.