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Vorsicht vor Betrugsmaschen: „ChatGPT greift jetzt auf Bankkonto zu“

FuchZ23 (CC0), Pixabay

Derzeit kursieren im Internet sowie über Messenger-Dienste und soziale Netzwerke vermehrt irreführende Behauptungen, wonach ChatGPT oder andere KI-Dienste direkten Zugriff auf Bankkonten erhalten würden. Verbraucherschützer warnen davor, dass solche Aussagen häufig Teil von Betrugsmaschen oder Phishing-Kampagnen sind.

Tatsächlich gilt: KI-Anwendungen wie ChatGPT haben keinen automatischen Zugriff auf persönliche Bankdaten oder Konten. Nutzer müssen sensible Informationen niemals in Chats eingeben. Wer dazu aufgefordert wird, Bankdaten, TANs, Passwörter oder Zugangscodes preiszugeben, sollte äußerst vorsichtig sein.

Cyberkriminelle nutzen derzeit verstärkt das große Interesse an Künstlicher Intelligenz aus. Dabei werden gefälschte Webseiten, manipulierte Apps oder angebliche Sicherheitsmeldungen verbreitet, um Nutzer zur Preisgabe sensibler Daten zu bewegen. Teilweise wird behauptet, neue KI-Funktionen müssten „mit dem Bankkonto verbunden“ werden oder Zahlungen müssten bestätigt werden, um Dienste weiter nutzen zu können.

Experten raten deshalb dazu:

  • niemals TANs oder Online-Banking-Daten in Chats einzugeben,
  • nur offizielle Apps und Webseiten zu verwenden,
  • verdächtige Links oder Anhänge nicht zu öffnen,
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Online-Banking zu aktivieren,
  • Kontobewegungen regelmäßig zu überprüfen.

Besonders gefährlich sind Nachrichten, die Druck erzeugen oder schnelle Reaktionen verlangen. Formulierungen wie „Ihr Konto wird gesperrt“ oder „KI-Zugriff bestätigen“ sind typische Warnsignale für Betrugsversuche.

Verbraucher sollten sich bewusst machen: Seriöse KI-Anbieter verlangen keinen direkten Zugriff auf Bankkonten für die normale Nutzung ihrer Dienste. Wer Zweifel hat, sollte sich direkt bei seiner Bank oder beim offiziellen Support des jeweiligen Dienstes informieren.

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