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Insolvenzverfahren gegen Viavos Beratungsgesellschaft mbH mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Für die Viavos Beratungsgesellschaft mbH mit Sitz in der Hauptstraße 14 in 25718 Friedrichskoog ist das Insolvenzverfahren mangels Masse nicht eröffnet worden. Das Amtsgericht Meldorf wies den Antrag im Verfahren mit dem Aktenzeichen 60 IN 43/25 durch Beschluss vom 6. Mai 2026 ab.

Gleichzeitig hob das Insolvenzgericht die zuvor mit Beschluss vom 29. Januar 2026 angeordneten Sicherungsmaßnahmen wieder auf. Damit endeten auch die vorläufigen Beschränkungen über das Vermögen der Gesellschaft.

Die im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HRB 18965 PI eingetragene Gesellschaft wurde von Geschäftsführer Bojan Hristov vertreten. Nach außen trat das Unternehmen als Beratungsgesellschaft auf. Dem Namen zufolge lag der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Bereich Unternehmens- oder Wirtschaftsberatung. Solche Gesellschaften bieten typischerweise Dienstleistungen in den Bereichen Strategie, Management, Vertrieb, Digitalisierung oder betriebswirtschaftliche Beratung an.

Die Abweisung „mangels Masse“ bedeutet, dass nach Einschätzung des Gerichts nicht genügend Vermögen vorhanden ist, um die Kosten eines regulären Insolvenzverfahrens zu decken. In solchen Fällen wird kein eröffnetes Insolvenzverfahren durchgeführt.

Die Entscheidung reiht sich in eine wachsende Zahl von Fällen ein, in denen kleinere Beratungs-, Dienstleistungs- und Beteiligungsgesellschaften wirtschaftlich scheitern. Besonders Unternehmen mit geringer Kapitaldecke geraten bei ausbleibenden Aufträgen, steigenden Kosten oder offenen Forderungen schnell in existenzielle Schwierigkeiten.

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