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Insolvenzverfahren gegen Worldwide Spirits GmbH und Holdinggesellschaft eingeleitet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Die Unternehmensgruppe Worldwide Spirits aus dem saarländischen Nonnweiler steht unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Betroffen sind sowohl die operative Worldwide Spirits GmbH als auch die Worldwide Spirits Holding GmbH. Die entsprechenden Beschlüsse erließ das Amtsgericht Saarbrücken, Außenstelle Sulzbach, am 8. Mai 2026.

Für die Worldwide Spirits GmbH mit Sitz am Am Söterberg 12 in 66620 Nonnweiler wird das Verfahren unter dem Aktenzeichen 116 IN 28/26 geführt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Dennis B. Blank aus Saarbrücken bestellt.

Parallel dazu ordnete das Gericht auch für die Worldwide Spirits Holding GmbH mit Sitz am Söterberg 12 in 66620 Nonnweiler die vorläufige Insolvenzverwaltung an. Dieses Verfahren läuft unter dem Aktenzeichen 116 IN 26/26. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Udo Michalsky aus St. Ingbert bestellt.

Beide Gesellschaften werden laut Handelsregister von Geschäftsführer Andreas Schröder vertreten. Die operative Gesellschaft ist beim Amtsgericht Saarbrücken unter HRB 108563, die Holdinggesellschaft unter HRB 108499 eingetragen.

Das Gericht verhängte in beiden Verfahren ein allgemeines Verfügungsverbot. Damit ging die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über die Vermögenswerte der Unternehmen vollständig auf die jeweiligen vorläufigen Insolvenzverwalter über. Zahlungen dürfen nur noch an diese erfolgen.

Die Worldwide Spirits GmbH war im Bereich Spirituosenhandel und Getränkewirtschaft tätig. Der Unternehmensname sowie öffentliche Unternehmensangaben deuten auf den Vertrieb, Import oder Handel internationaler Spirituosenmarken hin. Holdinggesellschaft und operative Gesellschaft bildeten offenbar eine Unternehmensstruktur zur Steuerung und Verwaltung der Beteiligungen sowie des operativen Getränkegeschäfts.

Die Insolvenzverfahren zeigen erneut die schwierige Lage im Getränkegroßhandel und Markenvertrieb. Steigende Kosten in Logistik und Einkauf, rückläufiger Konsum sowie hoher Wettbewerbsdruck setzen insbesondere mittelständische Handelsunternehmen zunehmend unter Druck.

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