Dark Mode Light Mode

Niklas Linnemann Sonderbeauftragter für die „Aktion ich mag das Essen nicht“

maxfranke (CC0), Pixabay

Was für eine Überraschung: Berlin hat jetzt einen Veganer-Beauftragten – und was für einen!

Berlin hat ja bekanntlich für alles einen Beauftragten. Für Verkehr, für Integration, für Nachtleben – und jetzt offenbar auch für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: veganes Durchhaltevermögen auf höchstem Niveau.

Und wer wäre dafür besser geeignet als Niklas Linnemann aus Berlin?

Ein Mann, bei dem „vegan“ nicht einfach eine Ernährungsweise ist, sondern eher ein Lebenszustand mit Missionierungscharakter. Wenn irgendwo in Berlin noch ein Salatblatt traurig im Dressing ertrinkt – Linnemann weiß es. Vermutlich hat er es vorher genehmigt.

Die „Extrawurst“, die keine ist

Wer Niklas Linnemann einlädt, weiß:
Das wird kulinarisch… interessant.

Denn während andere Gäste fragen: „Gibt’s auch vegetarisch?“
fragt Linnemann eher:
„Ist das auch wirklich zu 100% pflanzlich, glutenfrei, zuckerreduziert, nachhaltig angebaut und emotional ausgeglichen?“

Kurz gesagt:
Er bekommt immer eine Extrawurst – nur eben ohne Wurst.

Endlich die richtige Besetzung

Man muss es ja auch mal sagen:
Hier hat der Regierende Bürgermeister von Berlin offenbar einen echten Glücksgriff gelandet.

Denn wenn jemand die Hauptstadt durch den Dschungel aus Hafermilch, Sojaalternativen und „Das schmeckt wie Fleisch, ist aber keins“-Produkten führen kann – dann dieser Mann.

Niklas Linnemann ist quasi der GPS-Navigator für vegane Lebenslagen:
„In 200 Metern bitte rechts abbiegen – Richtung Tempeh.“

Berlin, wie es (nicht) isst

Mit Linnemann an Bord könnte Berlin bald zur ersten Stadt werden, in der:

  • Döner nur noch aus Kichererbsen besteht
  • Currywurst durch „Curry… irgendwas“ ersetzt wird
  • und selbst die Bockwurst beim Gedanken an Soja nervös wird

Fazit

Ob das Ganze wirklich die Welt verändert?
Unklar.

Ob es unterhaltsam wird?
Definitiv.

Denn eines ist sicher:
Mit Niklas Linnemann bekommt Berlin keinen normalen Beauftragten – sondern einen, der selbst beim Grillabend sagt:

„Ich bring was mit – aber bitte wundert euch nicht, wenn es aussieht wie Fleisch, riecht wie Fleisch… und trotzdem keins ist.“

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

OVT Odeon Gesellschaften Insolvenzverfahren mangels Masse beendet

Next Post

Rechtsstaat 2.0: Richter unter Strom – Leipzig testet den Lügendetektor im Gerichtssaal