Der frühere US-Surfprofi Kurt Van Dyke (66), in den 1980er-Jahren eine bekannte Figur der kalifornischen Surfszene, ist in seiner Wohnung an der Karibikküste Costa Ricas Opfer eines mutmaßlichen Raubüberfalls geworden. Die Ermittlungen der Polizei laufen, Festnahmen gab es bislang nicht.
Nach bisherigen Erkenntnissen drangen mehrere bewaffnete Täter in das Haus des Surfers im Küstenort Puerto Viejo de Talamanca ein und bedrohten Van Dyke sowie seine 31-jährige Partnerin. Die Angreifer hielten beide zunächst fest und entwendeten Wertgegenstände sowie das Fahrzeug des Opfers. Anschließend wurde der 66-Jährige nach Polizeiangaben getötet; seine Leiche entdeckten Einsatzkräfte später unter einem Bett, mit einem Laken bedeckt. Ermittler berichteten zudem von Stichverletzungen und Hinweisen auf Strangulation.
Die Partnerin des Surfers überlebte den Überfall leicht verletzt. Sie wurde medizinisch behandelt und konnte den Behörden erste Angaben zum Tathergang machen. Demnach wurde sie während des Überfalls gefesselt, während die Täter das Haus durchsuchten.
Überwachungskameras sollen Teile des Verbrechens aufgezeichnet haben; die Aufnahmen werden derzeit ausgewertet. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen gezielten Raubüberfall handelt, bei dem die Täter nach der Tat mit dem gestohlenen Fahrzeug flüchteten.
Kurt Van Dyke lebte seit vielen Jahren in der Karibikregion Costa Ricas, betrieb dort ein kleines Hotel und galt in der lokalen Surf-Gemeinschaft als bekannte Persönlichkeit. Sein Tod hat in der Region große Betroffenheit ausgelöst, während die Behörden weiterhin nach den Tätern fahnden.