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Brand durch Feuerwerksrakete: Polizei fahndet nach Jugendlichen nach Hausbrand in Niederösterreich
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Brand durch Feuerwerksrakete: Polizei fahndet nach Jugendlichen nach Hausbrand in Niederösterreich

Alexas_Fotos (CC0), Pixabay

Nach dem verheerenden Brand eines Einfamilienhauses in der niederösterreichischen Gemeinde Langenrohr im Bezirk Tulln bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Die Ermittler suchen nach fünf Jugendlichen, die im Zusammenhang mit dem Feuer stehen sollen und nach der Tat geflüchtet sind.

Das Feuer war am Freitagabend ausgebrochen und richtete massive Schäden an. Nach Angaben der Polizei brannten das Einfamilienhaus, ein Carport, ein abgestelltes Auto sowie ein Nebengebäude nahezu vollständig aus. Nur durch den raschen Großeinsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude verhindert werden. Insgesamt standen 213 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Ermittlungen ergaben, dass mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ eine Feuerwerksrakete den Brand ausgelöst hat. Die Polizei geht von fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst aus. Auf ausgewertetem Videomaterial sind fünf Jugendliche zu sehen, die sich unmittelbar nach dem Vorfall vom Brandort entfernen. Dieses jugendliche Quintett gilt derzeit als mutmaßlicher Verursacher des Großbrands.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Wohnhaus bereits in Vollbrand. Aufgrund der enormen Hitze und akuten Einsturzgefahr wurde die höchste Alarmstufe ausgelöst. Die Löscharbeiten mussten unter schwerem Atemschutz ausschließlich von außen durchgeführt werden, wie das Bezirksfeuerwehrkommando mitteilte.

Die Polizei ersucht nun dringend um Hinweise, die zur Identifizierung der Jugendlichen führen könnten. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Tulln zu melden. Der Brand hat nicht nur einen erheblichen Sachschaden verursacht, sondern verdeutlicht erneut die Gefahren unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern.

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