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Vorläufige Insolvenzverwaltung für Travel wheels GmbH eingeleitet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: 4 IN 253/25

Im Rahmen des Insolvenzeröffnungsverfahrens über das Vermögen der Travel wheels GmbH mit Sitz in der Alfred-Nobel-Straße 11, 79761 Waldshut-Tiengen, hat das Amtsgericht Waldshut-Tiengen am 15. Dezember 2025 um 09:30 Uhr wichtige Sicherungsmaßnahmen zur Stabilisierung der finanziellen Lage des Unternehmens angeordnet. Die im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 705736 eingetragene Gesellschaft, vertreten durch Geschäftsführer Klaus Büche, befindet sich in einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Umbruch.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Dipl.-Betriebswirt (BA), Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Uwe Kaiser aus Dachsberg bestellt. Ihm obliegt es, durch Überwachung der Geschäftsführung die Insolvenzmasse zu sichern und zu erhalten. Zudem ist er beauftragt zu prüfen, ob die Voraussetzungen zur Verfahrenseröffnung gegeben sind und ob Aussichten auf eine Fortführung des Unternehmens bestehen.

Gemäß dem gerichtlichen Beschluss sind sämtliche Verfügungen der Schuldnerin über ihr Vermögen nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Auch Forderungen dürfen nicht mehr selbstständig eingezogen werden. Den Drittschuldnern – also den Schuldnern der Travel wheels GmbH – wurde untersagt, weiterhin an das Unternehmen zu leisten. Zahlungen dürfen ausschließlich unter Beachtung der gerichtlichen Anordnung an den vorläufigen Insolvenzverwalter erfolgen.

Darüber hinaus wurden Maßnahmen der Zwangsvollstreckung gegen das Unternehmen untersagt, sofern keine unbeweglichen Vermögenswerte betroffen sind. Bereits begonnene Vollstreckungsmaßnahmen wurden vorläufig eingestellt. Zur weiteren Aufklärung ist der vorläufige Verwalter berechtigt, Geschäftsräume zu betreten, Einsicht in sämtliche Bücher und Unterlagen zu nehmen und umfassende Auskünfte über die wirtschaftliche Lage der GmbH zu verlangen.

Die Travel wheels GmbH wird im Verfahren von der Kanzlei Schultze & Braun GmbH mit Sitz in Achern vertreten. Ziel der vorläufigen Insolvenzverwaltung ist es, das Unternehmen auf eine tragfähige wirtschaftliche Grundlage zu stellen oder – bei negativer Fortführungsprognose – eine geordnete Abwicklung einzuleiten.

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