Das von Sahra Wagenknecht gegründete „Bündnis Sahra Wagenknecht“ firmiert künftig unter einem neuen Namen, behält jedoch das bekannte Kürzel: BSW steht ab sofort für „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“. Dies beschloss die Parteibasis auf dem Bundesparteitag in Magdeburg am Samstag.
Mit der Namensänderung reagiert die Partei auf Kritik, wonach eine dauerhafte personengebundene Bezeichnung dem Anspruch einer langfristig etablierten politischen Kraft nicht gerecht werde. Zugleich bleibt die Marke BSW erhalten, die bereits in der Öffentlichkeit verankert ist.
Der neue Name soll das politische Profil der Partei schärfen: Im Zentrum stehen laut Wagenknecht soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stabilität und eine pragmatische Politik jenseits ideologischer Lager. Das Bündnis positioniert sich damit weiterhin als Alternative zu den etablierten Parteien und will vor allem enttäuschte Wähler der politischen Mitte und der Linken ansprechen.
Wagenknecht betonte in ihrer Rede, dass es dem Bündnis um eine Politik „für die Mehrheit der Bevölkerung“ gehe – mit einem klaren Fokus auf bezahlbares Leben, sichere Arbeitsplätze und wirtschaftliche Vernunft. Der neue Parteiname spiegle diese Ausrichtung wider.