Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten geht mit einer deutlichen Forderung in die kommende Tarifrunde. Für die rund 2,6 Millionen Beschäftigten in Gastgewerbe, Lebensmittelhandwerk und Teilen der Genussmittelindustrie verlangt die NGG ein Lohnplus zwischen vier und sechs Prozent. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll auf zwölf Monate begrenzt sein.
Ein weiterer Schwerpunkt der Forderungen ist ein Mindest-Einstiegslohn von 14,70 Euro pro Stunde. Damit reagiert die Gewerkschaft auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten und den zunehmenden Fachkräftemangel, der besonders in Gastronomie und Hotelbranche spürbar ist. Ein höheres Einstiegsgehalt solle helfen, die Berufe attraktiver zu machen und Mitarbeiter langfristig zu halten.
Die Tarifverhandlungen starten in den kommenden Wochen. Branchenverbände haben sich bisher nicht zu möglichen Gegenangeboten geäußert.