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Taifun „Kalmaegi“ verwüstet Philippinen und Vietnam – nächste Sturmfront bereits im Anmarsch

MomokoMorita (CC0), Pixabay

Verwüstete Küsten, zerstörte Dörfer, tausende Obdachlose: Der verheerende Taifun „Kalmaegi“ hat auf den Philippinen und in Vietnam massive Zerstörungen angerichtet und ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Nach offiziellen Angaben sind allein auf den Philippinen mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, über 100 werden noch vermisst. In Vietnam forderte der Sturm mindestens fünf Todesopfer, drei weitere Personen gelten weiterhin als verschollen.

Der Tropensturm hatte sich in den vergangenen Tagen mit orkanartigen Böen, sintflutartigen Regenfällen und meterhohen Flutwellen über die Inseln der Philippinen ergossen. Ganze Regionen standen unter Wasser, Straßen und Brücken wurden fortgerissen, Stromleitungen knickten um, und in den betroffenen Gebieten herrscht vielerorts totale Zerstörung. Besonders schwer getroffen wurden Küstenprovinzen im Osten des Landes, wo zahlreiche Dörfer unter Schlammlawinen begraben wurden.

Auch in Vietnam richtete „Kalmaegi“ erhebliche Schäden an: Überschwemmungen, Stromausfälle und zerstörte Infrastruktur machten Rettungseinsätze schwierig.

Doch während die Menschen auf den Philippinen noch versuchen, die Schäden zu begreifen, droht bereits neues Unheil. Die Meteorologen warnen: Der nächste Taifun „Fung-wong“ zieht heran – und könnte fast das gesamte Land treffen. Der Sturm hat einen außergewöhnlich großen Durchmesser und bringt erneut heftige Regenfälle, Sturmfluten und Überflutungen mit sich.

Die Behörden reagierten sofort: Evakuierungen wurden angeordnet, Such- und Rettungsmaßnahmen nach den Opfern von „Kalmaegi“ jedoch ausgesetzt, um Kräfte für den nächsten Sturm zu bündeln.

Viele Regionen, die noch immer unter Trümmern liegen, sind kaum vorbereitet auf das, was kommt. Ein Sprecher des Katastrophenschutzes brachte die dramatische Lage auf den Punkt:

„Wir haben noch nicht einmal mit dem Aufräumen begonnen – und schon steht der nächste Taifun vor der Tür.“

Damit droht den Philippinen, einem der taifunreichsten Länder der Welt, binnen weniger Tage eine doppelte Katastrophe.

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