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Powerbank explodiert am Flughafen Melbourne – Mann in Flammen

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Ein schwerer Zwischenfall hat sich am Flughafen Melbourne ereignet: In der internationalen Business-Lounge der Fluggesellschaft Qantas ist ein Mann in Brand geraten, nachdem eine Powerbank in seiner Hosentasche explodierte. Der Vorfall führte zu einer panikartigen Evakuierung von rund 150 Reisenden, wie australische Medien berichten.

Der etwa 50-jährige Passagier hatte offenbar sein Handy mit der Powerbank geladen, als es plötzlich zu einem lauten Knall kam. Zeugen schilderten, dass Feuer und Rauch schlagartig aus der Hosentasche des Mannes schossen. „Seine Jacke fing sofort Feuer – der Gestank war unerträglich“, zitierte der Sydney Morning Herald einen Augenzeugen.

Mitarbeiter der Lounge sowie ein weiterer Fluggast reagierten umgehend, brachten den Mann unter eine Dusche und halfen, die Lounge zu räumen. Der Verletzte erlitt Verbrennungen an Beinen und Händen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Behörden ist sein Zustand stabil.

Qantas bestätigte den Vorfall und erklärte, die Lounge sei aus Sicherheitsgründen evakuiert und nach Überprüfung später wieder geöffnet worden. Das Unternehmen prüfe nun eine Verschärfung der Sicherheitsrichtlinien für den Umgang mit Powerbanks und anderen Lithium-Ionen-Akkus.

Lithium-Akkus stellen in der Luftfahrtbranche zunehmend ein Risiko dar: Immer wieder kommt es zu Bränden oder Explosionen durch defekte oder überhitzte Geräte. Erst im Juli hatte ein Feuer im Gepäckfach eines Virgin-Australia-Fluges einen Schreckmoment ausgelöst, im Januar waren in Südkorea 27 Menschen verletzt worden, als eine Powerbank in einem Flugzeug in Brand geriet.

Sicherheitsbehörden raten daher, mobile Ladegeräte niemals in aufgegebenem Gepäck zu transportieren und sie nicht unbeaufsichtigt an Stromquellen zu lassen – insbesondere nicht in engen Räumen wie Flugzeugkabinen oder Lounges.

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