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Geständnis vor Gericht – Erfurter Lehrer gibt sexuellen Missbrauch an Schülerin zu

VBlock (CC0), Pixabay

Ein erschütternder Fall von sexuellem Missbrauch beschäftigt seit heute das Landgericht Erfurt. Ein 63-jähriger Lehrer hat dort gestanden, über Jahre hinweg eine seiner Schülerinnen missbraucht zu haben. Zum Prozessauftakt räumte der Angeklagte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft vollumfänglich ein.

Dem Mann werden 84 einzelne Taten zwischen den Jahren 2016 und 2020 zur Last gelegt. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft begann der Missbrauch, als das Mädchen erst 13 Jahre alt war. Der Lehrer habe das Vertrauen seiner Schülerin gezielt ausgenutzt und die Taten über einen längeren Zeitraum fortgesetzt.

Im Gerichtssaal zeigte sich der Angeklagte reumütig. Seine Verteidigung bot der heute jungen Frau im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs eine Zahlung in Höhe von 30.000 Euro an. Ob das Opfer dieses Angebot annimmt, ist noch offen.

Der Prozess soll klären, in welchem Ausmaß der Lehrer die Schülerin psychisch und körperlich missbraucht hat. Das Gericht kündigte an, besonders sensibel mit der Belastung des Opfers umzugehen.

Der Fall sorgt auch über Erfurt hinaus für Entsetzen – nicht zuletzt, weil der Mann als Pädagoge eine besondere Verantwortung gegenüber seinen Schülerinnen und Schülern trug. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.

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