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Zwei Berliner Bauunternehmen scheitern finanziell: Insolvenzanträge mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: 3604 IN 2980/25 und 36n IN 7880/24

Gleich zwei Bauunternehmen aus Berlin mussten in den vergangenen Wochen bittere Rückschläge hinnehmen: Sowohl der Insolvenzantrag der Alpan Bauausführung UG (haftungsbeschränkt) als auch der der NUOVABUILD GmbH wurde vom Amtsgericht Charlottenburg mangels Masse abgewiesen.

Die Alpan Bauausführung UG, mit Sitz am Kurfürstendamm 97 in 10709 Berlin, war im Handelsregister unter HRB 226003 geführt und wurde von Geschäftsführer Namik Eberz vertreten. Sie war im Bereich Bauausführung tätig. Der Antrag eines Gläubigers auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde am 8. September 2025 abgewiesen. Das Gericht stellte fest, dass das Vermögen des Unternehmens nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken – ein klassischer Fall nach § 26 Insolvenzordnung (InsO).

Nur wenige Tage später, am 19. September 2025, traf es auch die NUOVABUILD GmbH, ansässig in der Wittestraße 30 K in 13509 Berlin. Das Unternehmen, geführt von Geschäftsführer Domenico Volpe und eingetragen unter HRB 207479, musste ebenfalls den Insolvenzantrag zurückgewiesen sehen. Auch hier stellte das Gericht fest, dass keine ausreichende Masse vorhanden ist, um ein Verfahren durchzuführen.

Mit diesen Entscheidungen gilt für beide Gesellschaften: Es wird kein Insolvenzverfahren eröffnet, und Gläubiger bleiben auf ihren Forderungen sitzen. In der Regel führt eine solche Entscheidung zum wirtschaftlichen Ende der betroffenen Firmen, da keine Mittel mehr vorhanden sind, um Schulden zu begleichen oder den Geschäftsbetrieb fortzuführen.

Die Abweisungen reihen sich ein in eine wachsende Zahl kleinerer Bauunternehmen, die aufgrund gestiegener Kosten, Zinsbelastungen und stagnierender Auftragslage in Berlin in finanzielle Schieflage geraten.

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