Aktenzeichen: 3613 IN 425/25, 3613 IN 1111/25 und 36e IN 6008/24
Die eifas Ost GmbH aus Berlin, tätig im Bereich Erziehung und Unterricht, steht endgültig vor dem Aus. Das Amtsgericht Charlottenburg hat gleich drei Insolvenzanträge gegen die Gesellschaft – jeweils eingereicht von Gläubigern – am 5. August 2025 mangels Masse abgewiesen.
Die Bildungsgesellschaft mit Sitz in der Waitzstraße 3, 10629 Berlin, war im Handelsregister unter der Nummer HRB 132372 eingetragen und wurde von Geschäftsführer Kamil Musial vertreten. Laut Gericht reichte das vorhandene Vermögen nicht aus, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Damit konnte kein reguläres Verfahren eröffnet werden.
Die eifas Ost GmbH, die sich auf Bildungsangebote und Unterrichtsdienstleistungen spezialisiert hatte, war in den vergangenen Monaten mehrfach in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Offenbar führten Liquiditätsengpässe und ausbleibende Fördermittel zu einer Situation, in der selbst die Mindestkosten eines Insolvenzverfahrens nicht mehr aufgebracht werden konnten.
Mit der wiederholten Abweisung nach § 26 Abs. 1 Insolvenzordnung (InsO) gilt das Unternehmen faktisch als handlungsunfähig. Für Gläubiger bedeutet die Entscheidung, dass sie ihre Forderungen nicht über ein Insolvenzverfahren anmelden können und somit auf dem Großteil ihrer Ansprüche sitzen bleiben.
Die dreifache Abweisung verdeutlicht, dass es der Gesellschaft trotz wiederholter Anträge nicht gelungen ist, ausreichende Mittel für eine geordnete Abwicklung bereitzustellen – ein endgültiges Signal für das wirtschaftliche Ende der eifas Ost GmbH.