Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat eine offizielle Warnung vor dem Anbieter ESMART FINANCE ausgesprochen. Das Unternehmen tritt mit der Website esmartfinance.ltd sowie über die E-Mail-Adresse maya.denise.brown@esmartfinance.com
auf und gibt an, seinen Sitz in Luxemburg zu haben.
Nach Erkenntnissen der FMA besitzt der Anbieter keine Konzession, um Wertpapiergeschäfte in Österreich durchzuführen. Insbesondere ist es ihm nicht erlaubt, die Ausführung von Aufträgen im Namen oder auf Rechnung von Kundinnen und Kunden gemäß § 3 Abs. 2 Z 6 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 (WAG 2018) anzubieten oder durchzuführen.
Damit handelt es sich bei den Aktivitäten von ESMART FINANCE nicht um ein beaufsichtigtes Unternehmen, das den strengen Regeln und Kontrollen der Finanzmarktaufsicht unterliegt. Anlegerinnen und Anleger sollten daher äußerste Vorsicht walten lassen, wenn sie über die genannte Plattform kontaktiert oder zu Investitionen aufgefordert werden.
Die FMA betont in diesem Zusammenhang, dass nicht konzessionierte Anbieter ein erhebliches Risiko für Konsumenten darstellen, da sie keiner staatlichen Kontrolle unterliegen und kein Anlegerschutz im Schadensfall besteht. Häufig verschwinden solche Firmen nach kurzer Zeit wieder vom Markt – eingezahlte Gelder sind dann meist verloren.
Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereits Geld an ESMART FINANCE überwiesen haben oder mit dem Unternehmen in Kontakt standen, sollten sich umgehend rechtlich beraten lassen und prüfen, ob eine Anzeige bei der Polizei oder der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sinnvoll ist.
Diese Veröffentlichung basiert auf § 92 Abs. 11 WAG 2018.
🔎 Tipp der Redaktion:
Ob ein Unternehmen über eine gültige FMA-Konzession verfügt, kann jederzeit in der öffentlichen Unternehmensdatenbank auf der Website der Finanzmarktaufsicht überprüft werden:
👉 www.fma.gv.at