In Berlin haben am Samstag mehrere Tausend Menschen gegen Aufrüstung und militärische Konflikte demonstriert. Verschiedene Friedensinitiativen und Organisationen hatten zu der Kundgebung aufgerufen, die vom Brandenburger Tor aus durch die Innenstadt führte.
Die Veranstalter warnten vor den Folgen einer weiteren Hochrüstung in Deutschland. Diese führe nicht nur zu wachsender Staatsverschuldung, sondern auch zu Einschnitten im sozialen Bereich und zu einer zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft.
Auf Transparenten und in Redebeiträgen forderten die Demonstranten ein Ende der Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen. Insbesondere die deutsche Bundesregierung stand dabei in der Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz wurde von mehreren Rednern Kriegstreiberei vorgeworfen.
Die Polizei sprach von einer überwiegend friedlichen Kundgebung. Vereinzelt kam es zu Rangeleien, als Gegendemonstranten Transparente entrollten, größere Zwischenfälle blieben jedoch aus.
Mit Blick auf die aktuellen Haushaltsdebatten forderten die Initiatoren, Mittel nicht in Rüstungsprojekte, sondern in Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit zu investieren. Die Friedensbewegung kündigte an, ihren Protest auch in den kommenden Monaten fortzuführen.