Berlin erlebt an diesem Wochenende ein sportliches Großereignis: Erstmals findet ein reguläres NFL-Spiel im Olympiastadion statt. Zehntausende Fans aus dem In- und Ausland reisen an, um das Spektakel live zu erleben – die Stadt rechnet mit Millioneneinnahmen durch Tourismus, Gastronomie und Handel.
Das historische Olympiastadion wurde für das Event aufwendig umgebaut: Der Rasen erhielt spezielle Markierungen, zusätzliche Tribünen und LED-Technik sorgen für echte US-Stadionatmosphäre. Bereits seit Tagen prägen amerikanische Fans in Trikots und Teamfarben das Berliner Stadtbild.
Laut Schätzungen der Wirtschaftsförderung fließen durch das Football-Wochenende über 40 Millionen Euro in die lokale Wirtschaft. Hotels und Restaurants melden Rekordbuchungen, zahlreiche Bars übertragen das Spiel live.
Verkehrsbehörden warnen vor vollen Straßen rund um das Stadion – und die Polizei hat die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Auch Bundeskanzler Merz wird erwartet, um das Sportevent zu begrüßen.
Mit dem Berlin-Spiel setzt die NFL ihre International Series in Deutschland fort. Nach den erfolgreichen Begegnungen in München und Frankfurt gilt die Hauptstadt nun als weiterer wichtiger Standort für den American Football in Europa.