Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreich informiert über eine bedeutende strukturelle Veränderung im Tiroler Bankensektor. Mit Eintragung der Verschmelzung im Firmenbuch am 13. September 2025 sind die Konzessionen der Raiffeisenbank Silz-Haiming und Umgebung eGen sowie der Raiffeisenbank Vorderes Ötztal eGen offiziell erloschen.
Die beiden regionalen Kreditinstitute wurden im Rahmen eines Zusammenschlusses in die Raiffeisenbank Längenfeld eGen integriert, die fortan unter dem neuen Namen Raiffeisenbank im Ötztal und Umgebung eGen firmiert.
Diese rechtliche Konsolidierung wurde von der FMA unter der Kategorie Konzessionsänderung erfasst und reflektiert den anhaltenden Trend zur Stärkung regionaler Bankstrukturen durch strategische Fusionen. Ziel solcher Zusammenschlüsse ist es, Synergien zu nutzen, betriebliche Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit im sich wandelnden Finanzumfeld langfristig zu sichern.
Die FMA betont, dass alle erforderlichen aufsichtsrechtlichen Verfahren ordnungsgemäß durchlaufen wurden und die neue Bank weiterhin über eine vollumfängliche Konzession verfügt.
Weitere Informationen zu Konzessionsänderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind auf der Website der Finanzmarktaufsicht Österreich abrufbar.
Hier die Originalmitteilung der FMA Österreich:
Konzessionserlöschungen Raiffeisenbank Silz-Haiming und Umgebung eGen und der Raiffeisenbank Vorderes Ötztal eGen
- Konzessionsänderung
Die Konzessionen der Raiffeisenbank Silz-Haiming und Umgebung eGen und der Raiffeisenbank Vorderes Ötztal eGen sind aufgrund der Eintragung der Verschmelzung mit der Raiffeisenbank Längenfeld eGen – nunmehr Raiffeisenbank im Ötztal und Umgebung eGen – in das Firmenbuch am 13. September 2025 erloschen.