Die Gesellschaft weist 2024 eine deutlich gewachsene Bilanzsumme aus, vor allem durch Investitionen ins Anlagevermögen. Gleichzeitig bleibt die Verschuldung extrem hoch, was die finanzielle Stabilität und die künftige Ausschüttungsfähigkeit stark einschränkt.
Aktiva: Starker Zuwachs im Anlagevermögen
Die Bilanzsumme steigt auf 16,44 Mio. Euro (Vorjahr: 14,01 Mio. Euro).
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Sachanlagen: kräftiger Anstieg auf 13,91 Mio. Euro (Vorjahr: 11,69 Mio. Euro), ein Hinweis auf Investitionen oder Modernisierungen.
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Finanzanlagen: unverändert 67.495 Euro.
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Forderungen: Rückgang auf 1,46 Mio. Euro (Vorjahr: 1,96 Mio. Euro).
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Liquidität: deutlich verbessert auf 999.891 Euro (Vorjahr: 293.773 Euro) – das stärkt die kurzfristige Handlungsfähigkeit.
Eigenkapital: Leichter Rückgang
Das Eigenkapital sinkt auf 2,94 Mio. Euro (Vorjahr: 3,05 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote liegt damit nur noch bei rund 18 % (Vorjahr: 22 %). Für Investoren bedeutet dies eine schwache Kapitalbasis und hohe Abhängigkeit von Fremdfinanzierungen.
Rückstellungen: moderater Anstieg
Die Rückstellungen betragen 46.559 Euro (Vorjahr: 20.958 Euro). Diese betreffen im Wesentlichen Kosten für Abschlussprüfung und Steuerberatung – ein kleiner Posten im Vergleich zur Bilanzsumme.
Verbindlichkeiten: massive Fremdfinanzierung
Die Verbindlichkeiten steigen auf 13,45 Mio. Euro (Vorjahr: 10,95 Mio. Euro).
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Kreditinstitute: 12,85 Mio. Euro, davon 8,4 Mio. Euro mit Restlaufzeiten über 5 Jahre – langfristige Zins- und Tilgungsverpflichtungen.
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Lieferungen/Leistungen: 378.200 Euro.
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Sonstige Verbindlichkeiten: 221.200 Euro.
Fast das gesamte Kreditvolumen ist durch Pfandrechte besichert – ein klares Risiko für Anleger, falls die Ertragskraft schwächelt.
Geschäftsführung und Struktur
Geführt wird die Gesellschaft durch die Windpark Uelvesbüll GmbH, vertreten von Franz-Georg Holbe und Henning Holst. Arbeitnehmer im Sinne des HGB waren 2024 nicht beschäftigt.
Anlegerfazit
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Stärken:
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Wachstum im Anlagevermögen deutet auf langfristige Investitionen.
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Deutlich höhere Liquidität verschafft kurzfristigen Puffer.
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Risiken:
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Extrem hohe Verschuldung (über 13 Mio. Euro) bei schwacher Eigenkapitalquote von nur 18 %.
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Hoher Anteil langfristiger Kredite – Abhängigkeit von stabilen Einnahmen aus Stromerträgen.
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Kaum Flexibilität für größere Ausschüttungen an Anleger.
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Gesamturteil:
Der Windpark Uelvesbüll 1 bleibt ein stark fremdfinanzierter Fonds mit hohen Belastungen durch Bankkredite. Zwar sichern Investitionen die technische Basis, doch die Eigenkapitalquote ist schwach. Anleger müssen sich darauf einstellen, dass Erträge primär für Zins- und Tilgungszahlungen gebunden sind und Ausschüttungen daher begrenzt bleiben.