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Aldi, Lidl & Co im Preiskampf: Butter wird wieder günstiger

Efraimstochter (CC0), Pixabay

Die Kundinnen und Kunden in Deutschland können sich freuen: Butter wird billiger. Nachdem die Preise Ende 2024 ein Rekordhoch erreicht hatten, setzt nun eine neue Preissenkungswelle bei den Discountern und Supermarktketten ein.

Lidl macht den Anfang – alle anderen ziehen nach

Den Anfang machte Lidl: Der Discounter kündigte an, den Preis für eine 250-Gramm-Packung Eigenmarken-Butter um 20 Cent auf 1,79 Euro zu senken – ein Minus von rund zehn Prozent. Nur kurze Zeit später zogen Aldi Nord und Aldi Süd nach. Wie üblich ließen auch andere große Händler nicht lange auf sich warten: Edeka, Rewe, Netto, Norma, Kaufland und Penny senken nun ebenfalls die Preise.

Der Hintergrund: Bei sogenannten Eckpreisartikeln wie Butter, Mehl oder Milch beobachten die Wettbewerber genau, ob jemand vorlegt – und passen ihre Regalpreise fast automatisch an.

Vom Rekordhoch zurück in Richtung Normalniveau

Noch im Oktober 2024 mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für das günstigste Päckchen Deutsche Markenbutter 2,39 Euro zahlen – so teuer war Butter in Deutschland noch nie. Gründe waren kleinere Milchmengen, ein geringerer Fettgehalt in der Rohmilch und die Ausbreitung der Blauzungenkrankheit, die im Sommer 2024 die Milchleistung vieler Tiere einbrechen ließ.

Seit Februar 2025 zeichnet sich eine Trendwende ab: Die Preise für Butter sinken schrittweise, und die aktuelle Runde der Handelsketten könnte den Rückgang weiter beschleunigen.

Große Schwankungen in den letzten Jahren

Die Entwicklung zeigt, wie volatil die Butterpreise sind: Noch im Sommer 2023 lag der Preis für Eigenmarken-Butter zeitweise bei nur 1,39 Euro. Danach schossen die Preise auf nie dagewesene Höhen – und nun pendeln sie sich langsam wieder ein.

Was bedeutet das für Verbraucher:innen?

Für Haushalte ist die Preissenkung ein spürbares Signal, gerade weil Butter zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Expert:innen gehen davon aus, dass sich auch andere Molkereiprodukte in den kommenden Monaten verbilligen könnten – sofern Milchmenge und Nachfrage stabil bleiben.

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