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Blutige Attacke in Melbourne: Jugendbande soll zwei Buben erstochen haben

congerdesign (CC0), Pixabay

Ein brutales Verbrechen erschüttert Australien: Zwei Kinder im Alter von zwölf und 15 Jahren sind in der Metropole Melbourne von einer Gruppe maskierter Angreifer mit Messern und Macheten niedergestochen und tödlich verletzt worden.

Wie die Polizei bestätigte, wurden die beiden Buben am späten Donnerstagabend an zwei verschiedenen Orten im Westen der Stadt attackiert. Trotz sofortiger Hilfe durch Rettungskräfte erlagen beide noch am Tatort ihren schweren Verletzungen.

„Trotz intensiver Wiederbelebungsversuche konnte der Zwölfjährige nicht gerettet werden“, schilderte Ermittler Graham Banks auf einer Pressekonferenz. Wenig später sei in einer nahegelegenen Straße auch der 15-jährige Freund des Kindes mit „erheblichen Stichverletzungen“ gefunden worden. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Bande als Täter im Verdacht

Zeugen und Überwachungskameras deuten laut Polizei darauf hin, dass bis zu acht maskierte Täter an den Attacken beteiligt waren. Sie seien mit langen Messern und Macheten bewaffnet gewesen. Die Ermittler gehen von einer Jugendbande aus, die bereits zuvor in Melbourne durch Gewalttaten aufgefallen sein soll.

Unklar ist, ob die beiden Buben gezielt ins Visier genommen wurden – oder ob es sich um eine fatale Verwechslung handelte. „Die beiden waren selbst keine Bandenmitglieder“, betonte Banks.

„Eines der schrecklichsten Verbrechen“

Die Polizei sprach von einer Tat, die selbst für die von Jugendkriminalität geplagte Region herausrage. „Es handelt sich um eines der schrecklichsten Verbrechen in einer immer länger werdenden Liste solcher Taten“, so Banks.

Die Fahndung nach den Tätern läuft mit Hochdruck. Für die Bevölkerung in den betroffenen Stadtteilen wurde die Polizeipräsenz massiv verstärkt.

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