Ein tragisches Unglück überschattet eine Dienstreise deutscher Polizeibeamter: Im Tiroler Ort Elmen (Bezirk Reutte) ist am Freitagnachmittag ein 52-jähriger Polizist aus dem Raum Stuttgart bei einem schweren Motorradunfall ums Leben gekommen.
Dienstfahrt durch die Alpen
Die siebenköpfige Motorradgruppe befand sich auf einer offiziellen Fahrt durch die alpine Region. Kurz nach 15.30 Uhr kam es in einer Linkskurve auf der Landstraße Richtung Steeg zur Katastrophe: Der erfahrene Beamte verlor die Kontrolle über seine Maschine, geriet ins Schleudern und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden VW.
Unter Auto eingeklemmt
Der Aufprall war so heftig, dass der Polizist unter dem Wagen eingeklemmt wurde. Sein Motorrad wurde weggeschleudert und zwischen mehreren Bäumen regelrecht zerfetzt. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und Rettungskräfte konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod des 52-Jährigen feststellen.
Weiterer Kollege verletzt
Ein 46-jähriger Begleiter aus der Motorradgruppe konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er stürzte, und seine Maschine schleuderte in den Fluss Lech. Mit mehreren Rippenbrüchen wurde er per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
VW-Insassen unverletzt
Die Insassen des Unfallwagens hatten großes Glück: Sie blieben körperlich unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Ihr Auto wurde schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden.
Große Trauer im Kollegenkreis
Die Nachricht vom tödlichen Unfall löste unter den mitgereisten Kollegen tiefe Betroffenheit aus. Notfallseelsorger betreuten sowohl die Einsatzkräfte vor Ort als auch die Motorradgruppe des getöteten Beamten.
Die Polizei in Tirol hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Fest steht bereits jetzt: Was als gemeinsame Dienstfahrt begann, endete in einem Drama, das Kollegen, Angehörige und Freunde gleichermaßen erschüttert zurücklässt.