Delfine gelten vielen als freundliche Begleiter der Meere – verspielt, neugierig, manchmal fast zutraulich. Doch an der Südküste Englands hat eine Schwimmerin nun die gefährliche Seite dieser Meeressäuger erlebt. Vor der Küste von Dorset griff ein einzelner Delfin eine Frau an und drückte sie mehrfach unter Wasser.
Von Spieltrieb zur Bedrohung
Der Delfin ist in der Region kein Unbekannter: Schon seit Monaten zieht das Tier allein durch die Buchten der Südküste und sucht immer wieder die Nähe zu Menschen. Was zunächst als faszinierende Begegnung galt, verwandelte sich für die Schwimmerin in einen Schockmoment. Augenzeugen berichten, der Delfin habe die Frau immer wieder gerammt und unter Wasser gedrückt, als wollte er sie festhalten oder zum Spielen zwingen.
Gefahr durch einsame Delfine
Experten warnen seit Langem vor solchen Begegnungen. Gerade einzelgängerische Delfine, die den Kontakt zu Menschen suchen, können in ihrem Verhalten unberechenbar sein. Was wie ein harmloses Spiel wirkt, kann für den Menschen schnell lebensgefährlich werden – allein schon durch die enorme Kraft und Ausdauer der Tiere.
Rettung in letzter Minute
Glücklicherweise gelang es der Schwimmerin, sich aus der Situation zu befreien und ans Ufer zu schwimmen. Sie erlitt einen großen Schreck, blieb aber unverletzt. Behörden raten nun dringend davon ab, in der Region mit dem bekannten Delfin bewusst in Kontakt zu treten.
Warnung an Badegäste
Die Küstenwache von Dorset mahnt Badegäste, Abstand zu halten und Delfine nicht aktiv aufzusuchen. „So faszinierend die Tiere sind – sie sind keine Kuscheltiere“, heißt es in einer Mitteilung. Schon mehrere Vorfälle hätten gezeigt, dass zu viel Nähe zu den Meeressäugern gefährlich enden kann.