In Köln startet heute die Gamescom, die größte Messe für Computer- und Videospiele weltweit. Zum Auftakt sind zunächst nur Fachbesucher und Medienvertreter zugelassen. Die offizielle Eröffnung übernimmt Bundesforschungsministerin Anja Bär, die die Bedeutung der Branche für Wirtschaft, Innovation und Kultur hervorheben will.
Morgen Einlass für alle Besucher
Ab morgen dürfen dann auch die Privatbesucher auf das Messegelände strömen. Erfahrungsgemäß zieht die Gamescom Hunderttausende Gamerinnen und Gamer aus dem In- und Ausland an. Viele von ihnen nehmen teils lange Wartezeiten in Kauf, um die neuesten Blockbuster-Titel, Virtual-Reality-Erlebnisse oder Indie-Produktionen selbst anzuspielen.
Internationale Aussteller
Insgesamt präsentieren sich in diesem Jahr mehr als 1.500 Aussteller aus 72 Ländern. Sie zeigen Neuheiten aus allen Bereichen des Gamings: von klassischen PC- und Konsolenspielen über mobile Titel bis hin zu Cloud-Gaming und innovativer Hardware. Große Publisher nutzen die Messe traditionell, um spektakuläre Premieren und Weltneuheiten zu inszenieren. Gleichzeitig bietet die Gamescom auch kleineren Studios eine Bühne, um ihre Projekte einem internationalen Publikum vorzustellen.
Treffpunkt für Industrie und Community
Neben den Spieleneuheiten steht die Gamescom auch für den Austausch innerhalb der Branche. Entwickler, Publisher, Händler und Investoren nutzen die Fachbesuchertage, um Trends zu diskutieren und Kooperationen anzustoßen. Für die breite Community gibt es darüber hinaus ein vielseitiges Rahmenprogramm – von E-Sport-Turnieren über Cosplay-Wettbewerbe bis hin zu Diskussionsrunden zu Themen wie Jugendschutz, Barrierefreiheit und der gesellschaftlichen Relevanz von Games.
Wirtschaftsfaktor Gaming
Die Gamescom gilt nicht nur als ein Event für Fans, sondern auch als Schaufenster einer dynamisch wachsenden Industrie. Die Spielebranche verzeichnet seit Jahren steigende Umsätze und gilt als Innovationstreiber im Bereich der digitalen Technologien. Deutschland möchte hier seine Rolle als Entwicklungs- und Produktionsstandort weiter ausbauen – ein Grund, warum auch die Politik der Messe große Aufmerksamkeit schenkt.