Die anhaltende Hitzewelle in Spanien hat nach Schätzungen von Wissenschaftlern bereits mehr als 1.100 Todesopfer gefordert. Das staatliche Gesundheitsinstitut Carlos III meldete allein zwischen dem 3. und 18. August insgesamt 1.149 hitzebedingte Todesfälle.
Extreme Temperaturen bis 45 Grad
In den vergangenen Wochen war das Land von außergewöhnlich hohen Temperaturen betroffen. Mancherorts stiegen die Werte auf bis zu 45 Grad Celsius. Besonders betroffen waren ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, die unter der extremen Belastung litten.
Entspannung in Sicht
Zum Wochenbeginn gibt es für die Bevölkerung jedoch eine gewisse Entlastung: Die Temperaturen gingen in mehreren Regionen wieder zurück, zudem wurde örtlich Regen gemeldet. Damit ist die unmittelbare Gefahr etwas gesunken – auch wenn Experten warnen, dass sich Hitzewellen künftig häufiger und intensiver wiederholen könnten.
Gesundheitliche Folgen von Hitze
Nach Angaben von Medizinern führt extreme Hitze nicht nur zu akuten Kreislaufproblemen, sondern kann auch bestehende Erkrankungen wie Herz- oder Lungenerkrankungen verschärfen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke. Behörden raten daher, während Hitzewellen ausreichend Flüssigkeit zu trinken, körperliche Anstrengung zu vermeiden und kühle Räume aufzusuchen.
Spanien besonders betroffen
Spanien gehört innerhalb Europas zu den Ländern, die besonders häufig von Hitzewellen betroffen sind. Klimaforscher warnen seit Jahren, dass der Klimawandel die Häufigkeit und Intensität solcher Wetterextreme verstärken wird. Auch in diesem Sommer leidet die spanische Landwirtschaft unter den Folgen von Hitze und Trockenheit, was langfristig erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen könnte.