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Windpark Treppendorf schließt Geschäftsjahr 2024 mit hohen Verbindlichkeiten und sinkendem Anlagevermögen ab
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Windpark Treppendorf schließt Geschäftsjahr 2024 mit hohen Verbindlichkeiten und sinkendem Anlagevermögen ab

geralt (CC0), Pixabay

Die Windpark Treppendorf GmbH & Co. KG mit Sitz in Osterburg (Altmark) hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt. Aus der Bilanz wird deutlich, dass die Gesellschaft weiterhin stark durch Verbindlichkeiten geprägt ist, während das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr zurückging.

Zum Stichtag 31. Dezember 2024 belief sich das Sachanlagevermögen auf 2,49 Millionen Euro, nach 2,94 Millionen Euro im Vorjahr. Das Umlaufvermögen blieb stabil, wobei die Forderungen auf rund 199.000 Euro anstiegen und die Guthaben bei Kreditinstituten leicht auf knapp 300.000 Euro zurückgingen.

Auf der Passivseite zeigt sich, dass das Eigenkapital weiterhin negativ ist. Die Kapitalanteile der Kommanditisten lagen bei –434.000 Euro, der Bilanzgewinn schrumpfte deutlich auf 1.043 Euro (Vorjahr: 44.577 Euro). Damit weist die Gesellschaft erneut keine echte Eigenkapitalbasis aus.

Die Verbindlichkeiten machten mit 3,43 Millionen Euro den größten Teil der Bilanzsumme aus, was zwar einen Rückgang gegenüber 2023 (3,84 Millionen Euro) bedeutet, jedoch die starke Fremdfinanzierungslast unterstreicht. Ein erheblicher Teil der Schulden ist durch Pfandrechte und Sicherungsabtretungen abgesichert. Zusätzlich bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Wartungsverträgen in Höhe von rund 1,43 Millionen Euro.

Die Gesellschaft hat außerdem Rückstellungen in Höhe von 132.774 Euro gebildet, darunter auch Rückbauverpflichtungen für die Windenergieanlagen. Für das Jahr 2034 sind dafür Gesamtkosten von etwa 173.000 Euro veranschlagt, die über jährliche Zuführungen berücksichtigt werden.

Geführt wurde die Gesellschaft im Berichtsjahr von den Geschäftsführern Christoph Lüken und Alexander Wollin. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die SILUX Wind Verwaltungs GmbH. Der Jahresabschluss wurde am 3. Juni 2025 festgestellt.

Der Abschluss verdeutlicht, dass der Windpark Treppendorf wirtschaftlich in einem Spannungsfeld zwischen hohem Fremdkapitaleinsatz, sinkendem Anlagevermögen und nur minimalem Gewinn steht.

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