Ein Badeausflug an der Neuen Donau in Wien-Floridsdorf hat am Freitagabend ein tödliches Ende genommen. Ein neunjähriger Bub, der gemeinsam mit seinem älteren Bruder schwimmen war, konnte nach einem dramatischen Rettungseinsatz nicht mehr gerettet werden.
Die Brüder, neun und elf Jahre alt, waren im Familienstrandbad unterwegs, als sie plötzlich untergingen. Während der Elfjährige von einer beherzten Badegästen rechtzeitig aus dem Wasser gezogen werden konnte, blieb der Jüngere verschwunden. Erst nach rund 20 Minuten fanden Taucher der Berufsfeuerwehr den Buben in mehreren Metern Tiefe und bargen ihn.
Ein Notarzt der Wiener Berufsrettung kämpfte noch am Ufer um das Leben des Kindes, anschließend wurde es in ein Spital gebracht und auf der Intensivstation behandelt. Doch in der Nacht auf Sonntag erlag der Bub seinen schweren Verletzungen.
Die Einsatzkräfte zeigen sich erschüttert über das Unglück. Trotz rascher Alarmierung und sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen sei der Junge wohl zu lange unter Wasser gewesen, hieß es. Für die Familie und die zahlreichen Badegäste, die den dramatischen Einsatz miterlebten, bleibt ein schmerzlicher Schock zurück – mitten in der Sommerzeit, die eigentlich unbeschwerte Stunden am Wasser verspricht.