Die Temperaturen steigen, die Laune sinkt – und die Grünen haben eine Idee: Mehr Planschen für’s Volk! Statt Klimaanlage für alle gibt’s jetzt den Vorschlag für ein staatlich gefördertes Erfrischungsprogramm mit regionalem Gewässeranschluss.
Fluss statt Freibad, See statt Sauna
Julia Verlinden, Vize der Grünen-Bundestagsfraktion, sagt: In vielen Kommunen gibt’s Flüsse, Teiche und Seen, die aussehen wie aus der Bademoden-Werbung – aber baden verboten. Warum? Fehlende Wasserqualität, keine Aufsicht, null Infrastruktur. Also genau das, was ein richtiges Abenteuerbad ausmacht.
Jetzt soll der Bund helfen – mit Chlor-Ersatz vom Amt
Mit einem „Bundesprogramm für sichere Badestellen“ sollen Städte und Gemeinden künftig Geld bekommen, um Wasserqualität zu prüfen, Badetreppen zu bauen, Schilder aufzustellen und Möwen zu verscheuchen (optional). Aus dem Rathaus direkt ins kühle Nass – aber mit DIN-Norm.
Draußen ist das neue Drinnen
In Zeiten, in denen Freibäder wahlweise überfüllt oder unterfinanziert sind, klingt die Idee gar nicht so schlecht: Einfach mal die Elbe zur Wellness-Zone erklären. Warum nach Mallorca fliegen, wenn die Badewiese am Kanal jetzt mit Bundesadler zertifiziert ist?
Fazit:
Die Grünen sagen: Raus aus der Hitze, rein ins Wasser – aber bitte geprüft, gesichert und mit Förderung. Endlich ein politischer Vorstoß, bei dem man sich zur Abwechslung mal nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, sondern sich damit die Stirn abkühlt.