Die große Edvard-Munch-Schau in den Kunstsammlungen Chemnitz ist mit einem regelrechten Besucheransturm gestartet. In der ersten Woche kamen bereits rund 5.000 Gäste, wie die Veranstalter mitteilten. Schon am Eröffnungswochenende strömten mehr als 2.000 Kunstinteressierte in die Ausstellung.
Generaldirektorin Florence Thurmes zeigte sich hoch erfreut über die Resonanz: „Das zeigt, wie groß das Interesse an Munchs Werk hierzulande ist.“
Zu sehen sind knapp 100 Arbeiten des norwegischen Künstlers, darunter Gemälde, Drucke und Zeichnungen – mit „Der Schrei“ als zentralem Highlight. Die Präsentation ermöglicht nicht nur einen Blick auf die berühmten Hauptwerke, sondern auch auf weniger bekannte Facetten des Künstlers, der zu den Wegbereitern der Moderne zählt.
Die Ausstellung läuft noch bis Anfang November und gilt als eines der kulturellen Höhepunkte des Jahres in Sachsen. Kunstfreunde aus ganz Deutschland werden erwartet – ein starkes Signal für Chemnitz als Kulturstadt.