Tragödie in Bayern: Zwei junge Männer sterben bei Zugunfall an Bahnübergang
Ein schweres Unglück hat sich am Samstagmorgen nahe Manching (Bayern) ereignet: Zwei 23-jährige Männer kamen ums Leben, als ihr Auto auf einem unbeschrankten Bahnübergang mit einer Regionalbahn kollidierte.
Nach Angaben der Polizei zeigte die Anlage deutlich rotes Blinklicht, doch der Fahrer fuhr dennoch auf die Gleise – in diesem Moment näherte sich der Zug mit voller Geschwindigkeit. Trotz eingeleiteter Notbremsung konnte der Lokführer den Zusammenstoß nicht verhindern. Die Bahn prallte mit voller Wucht in die rechte Seite des Wagens, der völlig zerstört wurde.
Während die beiden jungen Insassen im Auto sofort starben, blieben die 15 Passagiere sowie die Zugbegleiterin unverletzt. Der Lokführer erlitt einen schweren Schock und wird psychologisch betreut.
Der Unfall reiht sich ein in eine Serie tragischer Zwischenfälle an Bahnübergängen, die immer wieder unterschätzt werden. Die Polizei mahnt eindringlich zur Vorsicht: Rote Signale sind lebenswichtig – wer sie missachtet, setzt nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben vieler anderer Menschen aufs Spiel.