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Greta Thunberg plant neuen Seeprotest für Gaza

StefanGrates (CC0), Pixabay

Die schwedische Klima- und Menschenrechtsaktivistin Greta Thunberg will Ende August erneut an einer spektakulären Hilfsmission teilnehmen, um Hilfsgüter direkt in den Gazastreifen zu bringen – und dabei die von Israel verhängte Seeblockade herauszufordern. Gemeinsam mit weiteren pro-palästinensischen Aktivisten kündigte sie an:

„Am 31. August starten wir den größten Versuch jemals, die illegale Blockade des Gazastreifens durch Israel zu durchbrechen.“

Nach eigenen Angaben handelt es sich um eine koordinierte Aktion mehrerer Schiffe, die Hilfsgüter wie Medikamente, Nahrungsmittel und weitere dringend benötigte Waren transportieren sollen. Die Organisatoren sehen die Blockade als völkerrechtswidrig an und wollen mit der Mission international auf die humanitäre Lage im Gazastreifen aufmerksam machen.

Für Thunberg ist es nicht das erste Mal, dass sie sich an einer solchen Aktion beteiligt. Bereits bei einer früheren Fahrt war sie auf dem Segelschiff „Madleen“ unterwegs, um Hilfsgüter über das Mittelmeer zu liefern. Damals wurde das Schiff jedoch etwa 185 Kilometer vor der Küste des Palästinensergebiets von der israelischen Marine abgefangen und gestoppt. Die Fracht erreichte Gaza nicht.

Die geplante Mission Ende August dürfte unter strenger Beobachtung stehen – sowohl von Unterstützern als auch von politischen Gegnern. Israel hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass die Seeblockade notwendig sei, um Waffenlieferungen an militante Gruppen zu verhindern. Menschenrechtsorganisationen hingegen kritisieren, dass die Blockade das zivile Leben massiv einschränke und die Versorgungslage dramatisch verschlechtere.

Mit der Ankündigung sendet Thunberg nicht nur ein politisches Signal, sondern verschiebt auch einmal mehr den Fokus von der Klimakrise auf andere globale Gerechtigkeitsfragen. Ob die Schiffe diesmal den Gazastreifen tatsächlich erreichen, ist angesichts der politischen Spannungen jedoch ungewiss.

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