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Garmisch-Partenkirchen plant Laura-Dahlmeier-Park – Würdigung der verstorbenen Biathlon-Ikone

Sibent (CC0), Pixabay

Nach dem plötzlichen Tod der ehemaligen Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier will ihre Heimatgemeinde Garmisch-Partenkirchen ein dauerhaftes Zeichen der Erinnerung setzen. Wie eine Sprecherin der Gemeinde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, plant Bürgermeisterin Elisabeth Koch, den örtlichen Kurpark nach der Ausnahmesportlerin zu benennen.

„Im Gemeinderat im September werde ich einen Antrag einbringen, dass wir den Kurpark in Laura-Dahlmeier-Park umbenennen“, sagte Koch zuvor dem Münchner Merkur. Damit solle das sportliche und menschliche Vermächtnis Dahlmeiers in ihrer Heimatgemeinde sichtbar und lebendig gehalten werden.

Schon jetzt versammeln sich Trauernde an einem provisorischen Gedenkort im Park, um Abschied zu nehmen und innezuhalten. Blumen, Kerzen und persönliche Botschaften zeugen dort von der tiefen Anteilnahme vieler Menschen – nicht nur aus der Region, sondern weit darüber hinaus.

Laura Dahlmeier hatte in ihrer aktiven Karriere Geschichte geschrieben: Sie gewann sieben Weltmeistertitel, holte zweimal olympisches Gold und prägte mit ihrer Entschlossenheit und Bescheidenheit den Biathlonsport über Jahre hinweg. Nach ihrem Rücktritt engagierte sie sich unter anderem für Umweltbildung und Jugendprojekte in Bayern – auch das soll durch die Parkbenennung gewürdigt werden.

Die endgültige Entscheidung über die Umbenennung trifft der Gemeinderat im kommenden Monat. In Garmisch-Partenkirchen gilt die Zustimmung allerdings als sehr wahrscheinlich: „Laura hat unsere Gemeinde geprägt wie kaum jemand sonst. Es ist ein kleines Zeichen der Dankbarkeit – aber ein bleibendes“, so Bürgermeisterin Koch.

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