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USA planen Einreise-Kaution für bestimmte Länder – Deutschland nicht betroffen

falco (CC0), Pixabay

Die US-Regierung verschärft ihre Einreisebestimmungen: Ab dem 20. August soll für Touristinnen, Touristen und Geschäftsreisende aus bestimmten Ländern eine Kaution von bis zu 15.000 US-Dollar (rund 13.000 Euro) fällig werden. Das geht aus einer Mitteilung im offiziellen US-Bundesregister hervor.

Ziel der Maßnahme ist es laut US-Behörden, sicherzustellen, dass Reisende die Bedingungen ihrer Visa einhalten und das Land fristgerecht wieder verlassen. Hintergrund ist die Sorge vor sogenannten Visa-Overstays, also Personen, die nach Ablauf ihrer Aufenthaltsgenehmigung unerlaubt in den USA bleiben.

Keine Auswirkungen auf Deutschland und EU-Staaten: Entwarnung gibt es für Reisende aus Ländern des Visa Waiver Program (VWP) – einem Abkommen, das es Bürgerinnen und Bürgern aus 42 Staaten ermöglicht, visafrei bis zu 90 Tage in die USA einzureisen. Deutschland, Österreich, die Schweiz und die meisten EU-Mitgliedstaaten gehören zu diesem Programm und sind von der neuen Regelung ausdrücklich ausgenommen.

Betroffen sind stattdessen Länder, deren Bürger für die USA ein reguläres Visum benötigen – oft auch solche, bei denen es in der Vergangenheit überdurchschnittlich viele Verstöße gegen Visabedingungen gegeben hat.

Kritiker werfen der US-Regierung vor, die geplante Kaution sei eine finanzielle Hürde, die insbesondere Menschen aus wirtschaftlich schwächeren Staaten benachteilige. Befürworter sehen darin ein wirksames Mittel gegen illegale Aufenthalte.

Ob sich die Regelung dauerhaft etablieren wird, bleibt abzuwarten – vorerst ist sie als Pilotmaßnahme angelegt. Für europäische Touristinnen und Touristen ändert sich hingegen vorerst nichts: Sie können weiterhin wie gewohnt mit ESTA-Genehmigung und ohne Kaution in die USA reisen.

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