Während die Welt über Kriege, Klimakrisen und KI-Überwachung diskutiert, hat Kulturstaatsminister Weimer einen mutigen Schritt gewagt: Er hat das Gendern in seiner Behörde verboten. Endlich, möchte man sagen – ein echter Schlag gegen die sprachliche Vielfalt am Arbeitsplatz!
Ab jetzt gilt wieder: Damen und Herren, Schluss mit Glottisschlag
In einem Interview mit der Bild am Sonntag erklärte Weimer stolz, dass seine Behörde jetzt offiziell auf Sternchen, Doppelpunkt, Binnen-I oder andere sprachliche Verrenkungen verzichtet. Stattdessen: „Sehr geehrte Damen und Herren“. Punkt. Klassisch. Konsequent. Bürokratisch durchgegendert – also gar nicht.
Genderverbot per Intranet: Heldentat im HTML-Format
Der offizielle Hinweis wurde natürlich im Intranet veröffentlicht, dort wo große kulturpolitische Visionen gerne im Postfach verenden. Das Ministerium beruft sich auf den Rat für deutsche Rechtschreibung, der bislang vor allem dadurch aufgefallen ist, dass er lieber Kommas zählt als gesellschaftliche Realität.
Weimer: „Erzwungenes Gendern ist nicht Volkssprache“
Der Kulturstaatsminister betont: Die Mehrheit der Menschen spreche nicht mit Sternchen – und deshalb solle das Ministerium das auch nicht tun. Was natürlich total logisch ist: Man macht in der Politik ja auch sonst immer genau das, was die Mehrheit tut. Siehe Steuern. Oder Bahnfahren.
Fazit:
Gendern verboten, Krise gelöst – zumindest im Ministerium. Bleibt nur die Frage: Gibt es wirklich keine wichtigeren Probleme? Oder ist das einfach ein kultureller Befreiungsschlag mit ganz viel Symbolkraft und null Wirkung? In jedem Fall: Der Krieg der Worte geht weiter – jetzt ganz offiziell mit Intranet-Erlass.