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„Hausaufgaben nicht gemacht“ – Wirtschaftsweise Grimm stellt Koalition schlechtes Zeugnis aus

geralt (CC0), Pixabay

Knapp 100 Tage nach Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung fällt das Urteil der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm deutlich aus: Ernüchterung statt Aufbruch. Zwar registriere die Wirtschaft erste Anzeichen von Hoffnung – etwa steigende Stimmungsindikatoren – doch konkrete Fortschritte blieben aus. „Die Regierung hat bisher nicht geliefert“, sagte Grimm den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Deutschland müsse endlich seine „Hausaufgaben“ machen und tiefgreifende Reformen anstoßen, fordert die Ökonomin. Während Schwarz-Rot die Gaspreise senke, bleibe die Senkung der Stromsteuer für alle aus – ein Signal, das ihrer Ansicht nach für mehr Entlastung und Wettbewerbsfähigkeit sorgen könnte.

Grimm kritisierte zudem, es fehle der Koalition noch an klarer Orientierung. „Man hat das Gefühl, die Richtung ist noch nicht gefunden“, so die Wirtschaftsweise. Ihr Fazit: Ohne entschlossene Reformen droht Deutschland in zentralen Zukunftsfragen weiter hinterherzuhinken.

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