Es ist mal wieder Zahltag für die Statistikfans im Bundestag: 46,9 Milliarden Euro hat der Staat im Jahr 2024 für das Bürgergeld locker gemacht. Das sind vier Milliarden mehr als 2023 – also genug, um mindestens drei Talkshows und eine hitzige Bundestagsdebatte zu finanzieren.
Inflation trifft Regelsatz – der Staat zieht mit
Der Grund für den Anstieg? Experten sagen: Höhere Regelsätze wegen Inflation. Schließlich kann man sich mit 50 Cent mehr pro Tag gleich viel entspannter durch den Supermarkt hangeln – wenn man an der Gurke vorbeikommt, ohne in Ohnmacht zu fallen.
Zahlen, bitte – jetzt mit Nationalitätsvergleich
Laut Antwort des Sozialministeriums auf eine AfD-Anfrage (natürlich, wer sonst):
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52,6 % der Leistungen gingen an Deutsche (24,7 Mrd. €)
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47,4 % an Menschen ohne deutschen Pass (22,2 Mrd. €)
Diese Verteilung wird nun von einigen zum Zahlen-Bingo mit politischer Schlagseite aufgeblasen, während andere trocken feststellen: „Armut kennt keinen Pass, nur leere Konten.“
Was nicht in der Statistik steht:
Wie viele Bürgergeldempfänger gleichzeitig in Lebensläufen verschwinden, Coachings absitzen oder versuchen, aus Hartz-Geschichten echte Jobs zu machen. Oder wie viele davon einfach hoffen, dass sie nächsten Monat noch Strom zahlen können.
Fazit:
Fast 47 Milliarden Euro für Bürgergeld – das ist viel Geld für Menschen mit wenig. Für manche eine Schlagzeile, für andere der Unterschied zwischen Butter und Margarine. Und für die Politik? Ein Dauerthema mit Verteilungskonflikt – je nach Fraktion zwischen Fürsorge und Furor.