Die Brown University hat eine Einigung mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump erzielt, die die Wiederaufnahme von über 500 Millionen Dollar an Bundesfördermitteln ermöglicht. Im Gegenzug verpflichtet sich die Eliteuniversität, 50 Millionen Dollar in arbeitsmarktpolitische Organisationen in Rhode Island zu investieren.
Kernpunkte der Vereinbarung:
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Keine Strafzahlung an den Bund, im Gegensatz zur Columbia University, die vergangene Woche mit 220 Mio. Dollar sanktioniert wurde.
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Verpflichtung zur jährlichen Übergabe detaillierter Zulassungsdaten, unter anderem nach ethnischer Herkunft.
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Durchführung einer Umfrage unter jüdischen Studierenden zur Campus-Erfahrung.
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Einhaltung von Trumps Verbot für Transgender-Athletinnen im Frauensport.
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Verzicht auf geschlechtsangleichende medizinische Behandlungen bei Minderjährigen.
Im Gegenzug wird Brown wieder für Bundesforschungsmittel zugelassen und kann sich erneut für staatliche Aufträge bewerben.
Reaktionen:
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Präsidentin Christina Paxson betont, dass Brown seine akademischen Werte gewahrt habe und keine staatliche Einflussnahme auf Lehrinhalte dulde.
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Bildungsministerin Linda McMahon spricht von einem „Sieg gegen die woke Vereinnahmung“ der Hochschulen.
Hintergrund:
Seit Monaten setzt die Trump-Regierung Hochschulen unter Druck, Maßnahmen gegen Antisemitismus zu ergreifen und konservative Forderungen umzusetzen. Fördermittel wurden als Druckmittel eingesetzt. Beobachter sehen hierin auch eine ideologisch motivierte Konfrontation mit der als „zu liberal“ empfundenen Hochschullandschaft.