Die US-Zentralbank Federal Reserve hat ihren Leitzins bei 4,25 % bis 4,5 % belassen. Eine Zinssenkung blieb damit – wie erwartet – aus. Händler rechnen nun mit einem möglichen ersten Zinsschritt nach unten frühestens zur Fed-Sitzung am 29. Oktober.
Fed-Chef Jerome Powell erklärte auf der Pressekonferenz nach dem Zinsentscheid, dass derzeit keine Vorfestlegung auf kommende Sitzungen bestehe. „Für September wurde noch keine Entscheidung getroffen. Wir warten auf weitere Daten“, sagte Powell.
Bis zur nächsten Sitzung am 17. September will die Fed zwei weitere Runden von Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten auswerten.
Hintergrund:
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Die Inflation lag im Juni bei 2,7 %.
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Die Arbeitslosigkeit fiel zuletzt leicht auf 4,1 %, bei einem Stellenzuwachs von 147.000.
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Der letzte Zinsschritt (eine Senkung um 0,25 %) erfolgte im Dezember 2024.
Unsicherheitsfaktor Trump-Tarife:
Die neuen Importzölle von Präsident Trump auf ausländische Produkte bereiten der Fed Sorgen. Noch ist unklar, wie stark sie die Verbraucherpreise treiben werden. Eine vorschnelle Zinssenkung könnte zusätzlichen Inflationsdruck entfalten, warnen Analysten.
Fazit:
Die Fed hält sich derzeit alle Optionen offen – zwischen dem Wunsch nach Zinssenkung und der Vorsicht vor inflationsgetriebenen Fehlentscheidungen angesichts globaler Handelsspannungen.