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Hitzewelle treibt US-Stromverbrauch auf Rekordhoch

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Die USA haben am 28. Juli einen neuen Rekord im Stromverbrauch aufgestellt. Zwischen 19 und 20 Uhr Eastern Time (1–2 Uhr MESZ) verbrauchten Amerikaner laut der US-Energiebehörde (EIA) 758.149 Megawattstunden – mehr als je zuvor innerhalb einer Stunde.

Diese extreme Nachfrage fiel mit einer intensiven Hitzewelle zusammen, die sich von der Mitte der USA bis an die Ostküste erstreckte. Millionen Menschen nutzten Klimaanlagen, Ventilatoren und andere Kühlgeräte auf Hochtouren.

Zum Vergleich: Der Stromverbrauch in dieser einen Stunde würde ausreichen, ein durchschnittliches US-Haushalt für 70.000 Jahre mit Energie zu versorgen.

Zusammensetzung der Stromerzeugung:

  • Erdgas: 45 %

  • Kohle: 17 %

  • Kernenergie: 13 %

  • Solarenergie: 11 %

  • Wind- und Wasserkraft: je 5 %

Der bisherige Rekord lag bei 745.020 MWh am 15. Juli 2024.

Mehr Klimaanlagen, mehr Rechenzentren, mehr Verbrauch

Die Stromnachfrage pro Kopf steigt, weil immer mehr Haushalte mit Klimaanlagen ausgestattet sind und der Energiebedarf von KI-Rechenzentren ebenfalls stark zunimmt. Zwischen 2010 und 2020 blieb der Stromverbrauch relativ konstant – Effizienzgewinne glichen das Bevölkerungswachstum aus. Seitdem jedoch ist der Trend steigend.

Politik: Trump setzt auf fossile Energie

Präsident Donald Trump hat sinkende Energiepreise zu einem Kernanliegen seiner Regierung gemacht. Er fördert Erdgas- und Ölbohrungen, will den Ausbau kohlebefeuerter Kraftwerke und schlägt die Lockerung von Emissionsvorgaben für Kohlekraftwerke vor – mit dem Ziel, Strom günstiger zu machen.

Regionale Unterschiede bei Strompreisen

Laut dem Vergleichsportal SaveOnEnergy.com schwanken die monatlichen Stromkosten in den USA erheblich:

  • Utah: rund 95 US-Dollar

  • Connecticut: rund 218 US-Dollar

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