Die amerikanische Notenbank Fed trifft diese Woche eine wichtige Zinsentscheidung – doch angesichts gemischter Wirtschaftssignale erwarten Analysten keine großen Veränderungen.
Arbeitsmarkt stabil, aber verhalten
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Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei 4,1 % und könnte laut Prognosen im Juli auf 4,2 % steigen.
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Die Zahl neu geschaffener Jobs wird auf ca. 100.000 Stellen geschätzt – deutlich unter dem 10-Jahres-Median von 226.000.
Wirtschaftsleistung (BIP) im zweiten Quartal erholt
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Das reale BIP schrumpfte im ersten Quartal um 0,5 %, hauptsächlich wegen hoher Importe vor neuen Trump-Zöllen.
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Analysten rechnen im zweiten Quartal mit Wachstum, teils weil die Importe wieder gesunken sind.
Inflation leicht über Ziel
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Die Inflationsrate lag im Juni bei 2,7 %, gegenüber 2,4 % im Mai.
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Das Fed-Ziel liegt bei 2 %, was als „niedrig und stabil“ gilt.
Verbraucherverhalten positiv
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Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Juni um 0,6 % – ein Plus von 4,6 Milliarden Dollar.
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Verbraucher geben also wieder mehr aus, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten.
Verbraucherstimmung verbessert
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Der Index der University of Michigan zeigt einen Anstieg des Konsumklimas, vor allem wegen sinkender Benzinpreise.
Immobilienmarkt weiter belastet
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Die Hypothekenzinsen liegen bei rund 6,6 % bis 7 %, was viele Hausbesitzer vom Verkauf abhält.
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Die Zahl der verkauften Bestandsimmobilien ist auf das niedrigste Niveau seit der Finanzkrise gefallen.
Börsen auf Erholungskurs
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Der S&P 500 hat seit Juni neue Höchststände erreicht – Investoren setzen darauf, dass Handelsabkommen die Konjunktur weniger belasten als befürchtet.